Die Wahrheit über die Kosten von Online-Marketing-Software: Ein Insiderbericht!

Ralf Wenda

In meinen letzten Weiterbildungskursen für Onlinemarketing wurde ich öfter mal gefragt, welche Kosten im Jahr oder monatlich für Online-Marketing-Software entstehen?

Ich muss dazu sagen, dass ich gerade auch meine Quartalsabrechnung UND meine Einkommenssteuer „mache“. Dabei sind mir auch wieder schwerpunktmäßig meine Online-Marketing-Software-Kosten aufgefallen.

Wir müssen allerdings darauf achten, dass wir nicht nur die reinen Gebühren (also Monats- bzw. Jahresabos) beleuchten, sondern auch Nutzungsgrad und Effizienz der jeweiligen Tools.

Es ist natürlich immer auch eine persönliche Empfindung, welche Online-Marketing-Software „gut oder schlecht“ ist, sowie ebenfalls die unterschiedlichen Anforderungen und Anwendungsfälle.

Lass uns einfach mal starten!

Kurzüberblick: MEINE Kosten für Online-Marketing-Software

Ich stelle dir im Folgenden eine Liste mit meinen monatlichen Gebühren auf. Selbstverständlich immer in netto. Einige Tools zahle ich jährlich. Doch auch diese breche ich auf jeweils einen Monat herunter.

Es gibt allerdings auch Tools, die umsatzbezogen Gebühren von dir verlangen, wie etwa Digistore24*, Stripe oder Copecart* etc.pp.. Diese lasse ich in meiner direkten Kostenbetrachtung außen vor.

Beginnen wir also mit dem Wesentlichen:

  • FunnelCockpit – 82,45 Euro (Funnelbuilder)
  • Perspective – 119,00 Euro (Funnelbuilder)
  • MailerLite – 19,00 Euro (E-Mail-Marketing-Software)
  • Samdock – 15,00 Euro (CRM)
  • Canva* – 9,15 Euro (Design-Tool)
  • eRecht24* – 12,40 Euro (Rechtstexte & Co.)
  • OptimizePress* – 16,00 Euro (WordPress Theme & Co.)
  • Imagify – 4,00 Euro (WordPress Bildoptimierung)
  • WPRocket* – 16,00 Euro (WordPress Speed-Plugin)
  • PlaceIt – 7,00 Euro (Mockup-Tool)
  • TubeBuddy* – 4,50 Euro (YouTube SEO-Tool)
  • Lexoffice* – 8,90 Euro (Buchführung etc.)
  • Google Workspace – 10,40 Euro (Cloud-Workspace)
  • MindMeister* – 6,00 Euro (Mindmap-Tool)
  • Trello* – 9,90 Euro (Planungs- und Team-Tool)
  • Zapier – 19,90 Euro (Software-Lösung für Schnittstellen)

Hoffentlich habe ich jetzt nichts vergessen 🙂 Natürlich würde nun noch das monatliche Werbebudget on top kommen, doch das sind keine direkten Tool-Kosten.

Lass uns mal alles pro Monat zusammenziehen. Dann kommen wir auf: 359,60 Euro netto.

Ein wenig Klimpergeld kommt noch für Online-Marketing-Software im Print-On-Demand hinzu. Aber das sind oft Centbeträge für Veröffentlichungen auf Etsy, daher lasse ich es außen vor. Es wäre eh eher eCommerce und nicht Online-Marketing.

Was brauchst DU im Online-Marketing WIRKLICH?

Diese Frage ist nur individuell zu beantworten. In meinen Erstgesprächen für Menschen, die ihr „DIY Onlinebusiness“ starten oder ausbauen wollen, gebe ich oft unterschiedliche Empfehlungen.

Daher drösel ich es dir mal etwas auf.

Solltest du nun ein Anfänger im Online-Marketing sein, dann benötigst du i.d.R.:

  1. Möglichst ein All-In-One-Funnelbuilder-Tool (so sparst du dir Kosten für einzelne Software-Lösungen)
  2. Eine Buchführungssoftware (für Rechnungen, Steuern & Co.)
  3. Und ein Design-Programm, wie z.B. Canva (optional aber kann ich nur dringend empfehlen)

Nun kann es natürlich sein, dass du kein Einzelkämpfer bist, sondern evtl. bereits ein Team besitzt. In diesem Fall könnte weitere Online-Marketing-Software Sinn machen, wie z.B.:

  1. Ein CRM für die Kunden- bzw. Vertriebssteuerung
  2. Ein Online-Workspace mit möglichst umfangreichem Berechtigungssystem
  3. Weitere Planungssoftware für Kundenprojekte

Nach oben sind dir keine Grenzen gesetzt. Doch überspann den Bogen nicht.

Ralf Wenda

Was mache ICH demnächst anders?

Weißt du, ich bin eigentlich überhaupt kein Freund von unnötigen Dingen. Online-Marketing-Software kann so vielfältig sein und genau dort ist der Hase im Pfeffer begraben. Wenn du nun auch noch dem Shiny-Object-Syndrom unterliegst, dann Prost-Mahlzeit 😉

Ich teste halt sehr gerne viele Dinge aus. Denn als Trainer, Dozent & Consultant sollte ich jedenfalls im Onlinemarketing immer up-to-date sein. Doch fliegen auch immer wieder mal Software-Lösungen aus meinen Workflows raus. Nur so optimierst du peu a peu deine Kosten-Leistungseffizienz.

Wir haben zu Beginn dieses Beitrags bereits von Nutzungsgrad und Effizienz gesprochen. So schaue ich mir an, welche Tools ich im laufenden Geschäftsjahr wirklich ausgiebig genutzt habe (und welche halt nicht). Sollte eine Software lediglich unter 10 Euro pro Monat kosten, ist es mir schnuppe, ob ich sie nur 4-5 Male im Jahr nutze, sofern sie weiterhin einen Nutzen für mich hat. Alles darüber hinaus wird besonders beleuchtet.

Ich bin momentan aber noch unglücklich über die Situation mit meinen Lösungen für Mitgliederbereiche bzw. für meine Online-Video-Kurse. Mein Trainingsbereich auf ralfwenda.com läuft mit MemberWunder und ein paar Kurse liegen auf Funnelcockpit. Doch ich könnte theoretisch alles mit OptimizePress abbilden. Bei OptimizePress ist aber alles wieder auf Englisch und ich muss für das Front-End wieder alles anpassen.

Daher teste ich aktiv weitere Lösungen, wie aktuell z.B. Easy2. Wer weiß, vielleicht ist es endlich die perfekte All-In-One-Lösung. Ich halte jedenfalls meine Augen und Ohren im Bereich Online-Marketing-Software weiter für dich offen und gespitzt.

Bis bald mein Freund / meine Freundin!

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