Hermes Agent einfach erklärt, der KI-Mitarbeiter, der sich deine Arbeit merkt

von Ralf Wenda | Sep. 23, 2026 | Künstliche Intelligenz | 0 Kommentare

Am 8. Juni habe ich acht KI-Mitarbeiter auf meinen Mac Mini gezogen, einen Ordner per Maus in ein Chatfenster, und dazu den Satz „installiere das als Skills“ getippt. Kurz danach hatte ich ein Team, das Salespages schreibt, Konkurrenten recherchiert und abends meinen Tag zusammenfasst. Das Programm dahinter heißt Hermes Agent, und seitdem läuft ein großer Teil meiner Arbeit darüber.

Wenn du gerade zum ersten Mal von Hermes Agent hörst, bist du in guter Gesellschaft. Im Juni haben in Deutschland fast 50.000 Menschen im Monat danach gesucht, und die meisten Artikel dazu sind für Programmierer geschrieben. Es geht um Server, Terminal-Befehle und Docker. Das ist alles richtig, hilft dir als Coach, Berater oder Kursanbieter aber wenig, wenn du eigentlich nur wissen willst, ob dir das Ding Arbeit abnimmt.

Genau darum geht es hier. Du bekommst eine Erklärung ohne Fachchinesisch, eine ehrliche Kostenrechnung, den Vergleich zu ChatGPT und die drei Stolpersteine, über die ich selbst gefallen bin. Alles aus gut drei Monaten Arbeit mit dem Werkzeug.

Was ist Hermes Agent?

Hermes Agent ist ein kostenloses Programm, das eine KI zu einem Mitarbeiter mit festem Arbeitsplatz macht. Es verbindet ein KI-Modell deiner Wahl, zum Beispiel Claude oder ChatGPT, mit einem dauerhaften Gedächtnis, festen Arbeitsanleitungen, Werkzeugen und deinen Messengern. Entwickelt wird es von Nous Research, einem KI-Labor aus den USA. Der Code ist offen und steht unter der MIT-Lizenz, du darfst ihn also frei nutzen.

Das Bild, mit dem ich es meinen Kunden erkläre, ist ein Büro. Das KI-Modell ist ein kluger Kopf, der jeden Morgen ohne Erinnerung ins Büro kommt. Hermes ist der Schreibtisch, auf dem seine Notizen liegen, der Ordner mit den Arbeitsanweisungen, das Telefon und der Kalender. Derselbe kluge Kopf arbeitet mit diesem Schreibtisch völlig anders als ohne.

Die KI ist der Kopf. Hermes Agent ist der Arbeitsplatz, an dem dieser Kopf jeden Tag weitermachen kann, wo er gestern aufgehört hat.

In der Fachsprache nennt man so etwas einen Harness, also eine Art Geschirr, das man der KI anlegt. Das Wort musst du dir nicht merken. Wichtig ist nur der Gedanke dahinter, denn der erklärt, warum zwei Menschen mit demselben KI-Abo so unterschiedliche Ergebnisse bekommen.

Das Projekt ist jung und wächst schnell. Auf GitHub hat das Projekt am 23. September 2026 knapp 250.000 Sterne, das ist die Merkliste der Entwickler und eines der stärksten Signale, die es in dieser Welt gibt. Die offizielle Anleitung findest du in der Dokumentation von Nous Research, allerdings auf Englisch und für Technikfans geschrieben.

Der Unterschied zu ChatGPT

Die häufigste Frage, die ich bekomme, ist diese. Ich habe doch ChatGPT, wozu brauche ich noch etwas anderes? Die ehrliche Antwort ist, dass du für viele Dinge auch nichts anderes brauchst. Einen Text umschreiben, eine Mail entwerfen, eine Idee durchdenken, das kann ChatGPT hervorragend.

Der Unterschied zeigt sich erst bei wiederkehrender Arbeit. ChatGPT ist ein Gesprächspartner, den du jedes Mal neu einweisen musst. Hermes Agent ist ein Mitarbeiter, der deine Anweisungen behält, von sich aus zu festen Zeiten arbeitet und dir das Ergebnis aufs Handy schickt.

FrageChatGPTHermes Agent
Wer fängt an?Du, jedes MalDu oder ein Zeitplan, zum Beispiel jeden Freitag um 9 Uhr
Was weiß die KI über dich?Was im Chat und in den Einstellungen stehtEin eigenes Gedächtnis, das sie selbst pflegt, plus eine Suche über alle alten Gespräche
Wo sprichst du mit ihr?In der ChatGPT-AppIn der Desktop-App oder über Telegram, WhatsApp, Slack, E-Mail und andere Messenger
Wie lernt sie Abläufe?Du wiederholst deine AnweisungSie speichert Abläufe als Skills und verbessert sie beim nächsten Einsatz
Welches KI-Modell?Nur das von OpenAIFrei wählbar, Claude, ChatGPT, Gemini, offene Modelle oder eines, das auf deinem Rechner läuft
Wo liegen deine Daten?Bei OpenAIIn einem Ordner auf deinem Rechner oder Server, das Modell bekommt nur, was es für die Antwort braucht

Wenn du tiefer in den Vergleich der großen Sprachmodelle einsteigen willst, habe ich dazu einen eigenen Artikel geschrieben, ChatGPT oder Claude für Marketing-Texte. Für Hermes ist die Frage weniger wichtig, als man denkt, weil du das Modell jederzeit wechseln kannst.

Die fünf Bausteine

Alles, was Hermes Agent kann, lässt sich auf fünf Bausteine zurückführen. Wer die verstanden hat, versteht auch, was damit möglich ist und wo die Grenzen liegen.

Hermes Agent Aufbau, die fünf Bausteine Gedächtnis, Skills, Werkzeuge, Messenger und Zeitpläne rund um das KI-Modell
Das KI-Modell ist der Kopf, die fünf Bausteine drumherum machen daraus einen Mitarbeiter.

1. Das Gedächtnis

Hermes führt zwei kleine Notizzettel. Auf dem einen steht, wie deine Arbeitsumgebung aussieht, auf dem anderen, wer du bist und wie du arbeiten willst. Beide pflegt die KI selbst, und beide liest sie am Anfang jedes Gesprächs. Dazu kommt eine Suche über alle früheren Gespräche. Wenn du fragst „was hatten wir letzten Dienstag zum Preis besprochen“, findet sie es.

Für dich heißt das, du erklärst deine Zielgruppe, deinen Ton und deine Angebote ein einziges Mal. Danach weiß dein KI-Mitarbeiter es, auch in drei Wochen noch.

2. Die Skills

Ein Skill ist eine feste Arbeitsanleitung, so wie du sie einem neuen Mitarbeiter schriftlich geben würdest. „So schreibst du eine Salespage in 16 Abschnitten.“ „So recherchierst du einen Konkurrenten.“ Dein KI-Mitarbeiter ruft den passenden Skill auf, sobald die Aufgabe dazu passt.

Das Besondere ist, dass die KI eigene Skills anlegt. Wenn sie für eine Aufgabe viele Schritte gebraucht oder einen Fehler umschifft hat, speichert sie den Weg als neuen Skill. Beim nächsten Mal geht es schneller. So beschreibt es die offizielle Dokumentation.

3. Die Werkzeuge

Hermes kann im Internet suchen, einen Browser steuern, Dateien lesen und schreiben und kleine Programme in einer abgeschotteten Umgebung ausführen. Über Zusatzanbindungen kommen weitere Werkzeuge dazu, etwa dein Instagram-Konto oder dein E-Mail-Postfach. Ab hier wird es technischer, und hier liegen auch die meisten Stolpersteine.

4. Die Messenger

Du musst nicht am Rechner sitzen, um mit deinem KI-Mitarbeiter zu arbeiten. Laut Dokumentation lässt er sich an Telegram, WhatsApp, Signal, Discord, Slack, Microsoft Teams, E-Mail und weitere Kanäle anschließen. Du schreibst ihm vom Handy eine Sprachnachricht auf dem Spielplatz, und wenn du zu Hause bist, liegt der Entwurf fertig im Ordner.

5. Die Zeitpläne

Der fünfte Baustein ist der, den ChatGPT nicht hat. Hermes kann Aufgaben zu festen Zeiten von selbst erledigen und dir das Ergebnis schicken. Jeden Montag eine Zusammenfassung deiner Zahlen, jeden Freitag drei Ideen für die nächste Woche. Dazu kann er Unteraufgaben an weitere KI-Helfer verteilen, die parallel arbeiten.

ChatGPT wartet, bis du fragst. Hermes Agent arbeitet auch dann, wenn du gerade mit deiner Familie am Frühstückstisch sitzt.

So setze ich die KI-Mitarbeiter in meinem Business ein

Bei mir arbeiten acht KI-Mitarbeiter, jeder mit einem Namen und einer klaren Aufgabe. ANNA recherchiert Märkte und findet in Foren heraus, wie meine Zielgruppe wirklich spricht. STOYAN schreibt Salespages nach einem festen Aufbau. CROUX baut Angebotstreppen, DANI gestaltet Visuals und Werbemotive, MATHILDA plant Meta-Kampagnen, und RALF ist der Chef der Truppe, der morgens mit mir die Prioritäten durchgeht und abends den Tag festhält. Ja, der heißt wie ich. Das hat schon für Verwirrung bei Kunden gesorgt, dazu gleich mehr.

Technisch ist jeder dieser Mitarbeiter ein eigenes Profil in Hermes, mit eigenem Gedächtnis und eigenen Skills. Sie laufen auf einem kleinen Server bei Hostinger und auf meinem Rechner. Der Server hat den Vorteil, dass die Zeitpläne auch dann laufen, wenn mein Laptop zugeklappt ist.

Ein Beispiel aus dem Alltag. Meinen Expertenrat, sechs Stimmen, die mir Vorschläge fürs Business machen, habe ich als Zeitplan für freitags angelegt. Ich muss nichts anstoßen, die Vorschläge kommen einfach. Früher habe ich solche Denkrunden in meinem Kalender geplant und dann doch verschoben, weil etwas Dringendes dazwischenkam.

Was mich im Juni am meisten überrascht hat, war die Einrichtung. Ich hatte mit einer langen Anleitung und Dateien in versteckten Ordnern gerechnet. Tatsächlich habe ich den entpackten Ordner mit den Skills ins Chatfenster der Desktop-App gezogen und geschrieben, dass er das als Skills installieren soll. Fertig. Beim ersten Test lief sogar ein kostenloses Modell ohne jedes Abo und hat mir eine brauchbare Landingpage und ein Reel-Skript geschrieben.

Wenn du wissen willst, wie so ein Team im Detail aufgebaut ist und welcher Mitarbeiter welche Aufgabe übernimmt, lies meinen Artikel über KI-Mitarbeiter fürs Marketing. Dort stelle ich alle acht einzeln vor.

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Was Hermes Agent kostet, ehrlich gerechnet

Die Software selbst kostet nichts. So steht es in der offiziellen FAQ, bezahlt wird nur die Nutzung des KI-Modells, und Modelle, die auf deinem eigenen Rechner laufen, sind komplett kostenlos. Die eigentliche Frage ist also, womit du ihn betreibst.

PostenWas du zahlstFür wen es passt
Die Software selbst0 EuroFür alle
Vorhandenes KI-Abo, Claude Pro oder ChatGPT Plusrund 20 Euro im Monat, das du vielleicht schon zahlstFür den Einstieg, meine Empfehlung
Guthaben bei einem Anbieter, zum Beispiel Nous Portal oder OpenRouterJe nach Verbrauch, Abrechnung pro NutzungWenn du viel automatisierst
Lokales Modell auf deinem Rechner0 Euro, braucht aber einen starken RechnerZum Ausprobieren
Eigener kleiner Serverab rund 6,50 Dollar im Monat bei Hostinger, Stand August 2026Wenn Zeitpläne rund um die Uhr laufen sollen

Der Punkt mit dem Abo ist wichtiger, als er aussieht. Lange Zeit galt, dass du für solche Programme einen separaten Zugang mit eigenem Guthaben brauchst, weil ein ChatGPT-Abo und der Programmierzugang von OpenAI zwei getrennte Dinge sind. Das hatte ich selbst falsch im Kopf. Inzwischen meldest du dich in Hermes Agent einfach mit deinem bestehenden Claude- oder ChatGPT-Konto an. Ich habe beide Wege am 8. September selbst getestet, beide funktionieren ohne einen Cent zusätzliches Guthaben.

Einen Unterschied solltest du kennen. Ein Abo hat ein Kontingent. Ist es aufgebraucht, sperrt der Anbieter dich bis zum nächsten Zeitfenster aus. Guthaben läuft dagegen sichtbar leer und sperrt nie. Bei einem Abo spart dir ein kleineres Modell deshalb kein Geld, es schont nur dein Kontingent.

Hermes Agent installieren, was du zum Start brauchst

Hier kommt die Stelle, an der viele Artikel dich mit Befehlen für das Terminal zuschütten. Das Terminal ist das schwarze Fenster, in das man Text eintippt, und wenn du da gerade leicht Panik bekommst, geht es dir wie den meisten meiner Kunden. Deshalb nur das, was du wirklich wissen musst.

  • Dein Rechner. Das Programm läuft auf Windows, auf Linux und auf dem Mac. Beim Mac muss es ein neueres Modell mit Apple-Chip sein, ältere Macs mit Intel-Prozessor werden laut Dokumentation nicht unterstützt.
  • Die Desktop-App oder der Server. Für den Anfang reicht die Desktop-App auf deinem Rechner. Einen Server brauchst du erst, wenn Aufgaben laufen sollen, während dein Rechner aus ist.
  • Ein KI-Zugang. Am einfachsten dein bestehendes Claude- oder ChatGPT-Abo, siehe oben.
  • Skills. Du kannst leer starten und der KI alles selbst beibringen, oder du ziehst fertige Arbeitsanleitungen per Maus ins Chatfenster.

Wenn du lieber bei einem einzelnen Assistenten anfangen willst, ohne gleich ein ganzes Team, findest du in meinem Artikel KI-Agenten erstellen den Einstieg für Solo-Unternehmer. Das Prinzip dahinter ist dasselbe.

Hermes Agent oder OpenClaw?

Wer sich mit Hermes Agent beschäftigt, stößt schnell auf OpenClaw. Beide Programme machen im Kern dasselbe, sie geben einer KI einen Arbeitsplatz mit Gedächtnis und Messengern. Der Unterschied liegt in der Ausrichtung. OpenClaw punktet mit sehr vielen fertigen Anbindungen an andere Dienste. Hermes setzt stärker darauf, aus der eigenen Arbeit zu lernen und daraus neue Skills zu bauen.

Ich habe mich für Hermes entschieden, weil ich meinen Kunden fertige Mitarbeiter in die Hand geben will, die mit der Zeit besser werden, und weil es eine Desktop-App mit richtiger Oberfläche gibt. Wer schon mit OpenClaw arbeitet, kann laut Dokumentation mit einem eigenen Umzugsbefehl wechseln. Einen ausführlichen Vergleich bekommst du in einem der nächsten Artikel.

Drei Stolpersteine aus meinem Alltag

Keiner der Artikel, die gerade oben in der Suche stehen, erzählt dir, woran es in der Praxis hakt. Deshalb hier die drei Dinge, die mich Zeit gekostet haben, damit sie dich keine kosten.

Ein neuer Mitarbeiter hat erst mal kein Gehirn

Wenn du in Hermes ein neues Profil anlegst, übernimmt es das KI-Modell deiner Grundeinstellung nicht automatisch. In der Übersicht steht dann in der Spalte für das Modell nur ein Strich, und der Mitarbeiter antwortet einfach nicht. Die Lösung ist, jedem Profil ausdrücklich sein Modell zuzuweisen. Das dauert eine Minute, wenn man es weiß, und eine Stunde, wenn nicht.

Die Desktop-App hält nur drei Mitarbeiter gleichzeitig wach

Beim Dreh eines Videos ist mir aufgefallen, dass der Wechsel zwischen zwei Mitarbeitern manchmal ewig dauert. Die Ursache war eine Grenze in der Desktop-App, die ab Werk nur drei Profile gleichzeitig bereithält. Bei acht Mitarbeitern stehen die übrigen fünf in der Warteschlange. Gemessen habe ich einmal fünf Minuten und 44 Sekunden Wartezeit, der eigentliche Start hat danach 1,1 Sekunden gedauert. Die Grenze lässt sich in einer Einstellungsdatei hochsetzen, bei mir steht sie auf neun.

Namen sind wichtiger, als du denkst

Mein Chef-Mitarbeiter heißt RALF, und das fand ich lustig, bis ein Kunde bei der Einrichtung die Rückfrage bekam, ob er auf dem Profil von Ralf Wenda posten solle. Er dachte, in seinem Paket stecken meine Daten. Tun sie nicht, es war nur der Name. Gib deinen KI-Mitarbeitern deshalb Namen, die niemand mit einem echten Menschen aus deinem Umfeld verwechselt.

Die meisten Probleme mit Hermes sind Einstellungen, die niemand erklärt, weil die Anleitung für Entwickler geschrieben ist.

Für wen sich das lohnt

Hermes lohnt sich für dich, wenn du Aufgaben hast, die jede Woche wiederkommen und immer ähnlich ablaufen. Ein paar Beispiele aus dem Alltag von Coaches und Kursanbietern, mit denen ich arbeite.

  • Jeden Montag die Kommentare und Nachrichten der Woche auswerten und daraus drei Ideen für neue Beiträge ziehen
  • Aus einer Sprachnachricht vom Handy einen fertigen Newsletter in deinem Ton machen
  • Vor einem Launch die Verkaufsseiten von drei Mitbewerbern durchgehen und die Lücken auflisten
  • Nach einem Kundentermin aus deinen Stichpunkten eine saubere Zusammenfassung schreiben
  • Aus deinem Wissen Schritt für Schritt einen Onlinekurs erstellen, vom Aufbau bis zur Salespage

Eher warten solltest du, wenn du KI bisher kaum nutzt. Dann lohnt es sich, erst ein paar Wochen mit ChatGPT oder Claude zu arbeiten und ein Gefühl dafür zu bekommen, was die KI gut kann. Hermes spielt seine Stärken dann aus, wenn du schon weißt, welche Aufgaben du abgeben willst.

Mein Fazit

Hermes Agent ist für mich der Schritt von „ich chatte mit einer KI“ zu „ich habe ein Team“. Die Software kostet nichts, dein vorhandenes KI-Abo reicht für den Anfang, und die Einrichtung ist einfacher, als die meisten Anleitungen vermuten lassen. Die Ecken, an denen es hakt, kennst du jetzt.

Der eigentliche Hebel liegt woanders. Hermes ist nur so gut wie die Arbeitsanleitungen, die du ihm gibst. Ein Mitarbeiter ohne klare Aufgabe ist auch bei Menschen teuer. Mit guten Skills wird aus dem Programm etwas, das dir jede Woche Stunden zurückgibt.

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Häufige Fragen zu Hermes Agent

Ist Hermes Agent kostenlos?

Ja, die Software selbst ist kostenlos und quelloffen. Du bezahlst nur das KI-Modell, mit dem du ihn betreibst. Am einfachsten nutzt du dafür dein bestehendes Claude- oder ChatGPT-Abo. Modelle, die direkt auf deinem Rechner laufen, kosten gar nichts.

Wer steckt hinter Hermes Agent?

Hermes wird von Nous Research entwickelt, einem KI-Labor aus den USA. Der Code liegt offen auf GitHub und steht unter der MIT-Lizenz, jeder darf ihn nutzen und verändern.

Was ist der Unterschied zwischen Hermes Agent und ChatGPT?

ChatGPT ist ein Gesprächspartner, der antwortet, wenn du fragst. Hermes ist ein Arbeitsplatz für eine KI, mit eigenem Gedächtnis, festen Arbeitsanleitungen, Zeitplänen und Anbindung an deine Messenger. Du kannst ChatGPT sogar als Modell innerhalb von Hermes verwenden.

Was ist der Unterschied zwischen Hermes Agent und OpenClaw?

Beide geben einer KI einen dauerhaften Arbeitsplatz. OpenClaw setzt auf sehr viele fertige Anbindungen an andere Dienste, Hermes stärker darauf, aus der eigenen Arbeit zu lernen und neue Skills anzulegen. Ein Umzug von OpenClaw zu Hermes ist mit einem eigenen Befehl vorgesehen.

Kann ich Hermes über Telegram oder WhatsApp nutzen?

Ja. Laut offizieller Dokumentation lässt sich Hermes an Telegram, WhatsApp, Signal, Discord, Slack, Microsoft Teams, E-Mail und weitere Kanäle anbinden. Du schreibst ihm dann vom Handy aus wie einem Kollegen.

Läuft Hermes Agent auf Windows und Mac?

Das Programm läuft auf Windows, Linux und dem Mac. Beim Mac braucht es ein Modell mit Apple-Chip, ältere Macs mit Intel-Prozessor werden nicht unterstützt.

Brauche ich einen eigenen Server?

Für den Start nicht. Die Desktop-App auf deinem Rechner reicht. Ein Server lohnt sich erst, wenn Aufgaben nach Zeitplan laufen sollen, während dein Rechner ausgeschaltet ist. Kleine Server gibt es ab rund 6,50 Dollar im Monat.

Wo liegen meine Daten?

Gespräche, Gedächtnis und Skills liegen in einem Ordner auf deinem eigenen Rechner oder Server. Laut Dokumentation schickt Hermes keine Nutzungsdaten an den Hersteller. Das KI-Modell, das du anbindest, bekommt die Inhalte, die es für seine Antwort braucht.

Kann ich Hermes auf Deutsch nutzen?

Ja. Die Oberfläche und die Dokumentation sind auf Englisch, aber du sprichst mit deinen KI-Mitarbeitern ganz normal auf Deutsch, und sie antworten auf Deutsch. Meine acht Mitarbeiter arbeiten komplett auf Deutsch.

Written By Ralf Wenda

Über Ralf Wenda

Ich bin Ralf Wenda, ein leidenschaftlicher Onlinekursentwickler und Marketing-Dozent. Mit einem Hintergrund in Wirtschaftsinformatik und jahrelanger Erfahrung im Onlinemarketing, habe ich das MPS-System entwickelt, um dir zu helfen, dein Wissen in ein automatisiertes Einkommen zu verwandeln. Meine Mission ist es, dir die Werkzeuge und das Wissen zu geben, die du brauchst, um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein. Lass uns gemeinsam deine Träume verwirklichen!

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